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Jordanien ist im großen Stil von Energieimporten abhängig. Nun will das Land seine Energieunabhängigkeit erhöhen und setzt dafür auf erneuerbare Energien.

Solarstrom für 94.000 Haushalte

Rund 30 km südöstlich der jordanischen Hauptstadt Amman entsteht der größte Solarpark des Landes. Er soll künftig rund 94.000 Haushalte mit Solarstrom versorgen. Die DEG beteiligt sich mit einem langfristigen Darlehen in Höhe von 20 Mio. US-Dollar an der Finanzierung des 248 MW Solarkraftwerks. Die zur Weltbank-Gruppe gehörende IFC arrangierte die Finanzierung. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen auf rund 188 Mio. US-Dollar. Mehrheitseigner des "Baynouna"-Solarparks ist die Abu Dhabi Future Energy Company (Masdar). Die finnische Taaleri Gruppe, ein erfahrener Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen, ist mit 30 Prozent beteiligt.

Infrastruktur-Ausbau stärkt wirtschaftliche Entwicklung der Region

Jordanien profitiert von einer intensiven Sonneneinstrahlung. Das hat auch Auswirkungen auf den Strompreis. Mit rund sechs US-Cent pro Kilowattstunde (kWh) ist der Solarstrom für die Endverbraucher deutlich günstiger als die Energieversorgung aus fossilen Quellen.

2020 soll der Solarpark ans Netz gehen und jedes Jahr 360.000 Tonnen CO2 einsparen, die bei der Energieerzeugung aus Kohle anfallen würden. Der mit dem Solarpark verbundene Infrastruktur-Ausbau stärkt zudem die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

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